Das Schwerpunktprogramm (SPP) ist eine Kooperation von Arbeitsguppen aus der
theoretischen Physik und theoretischen Chemie mit einigen ausgewählten
experimentellen Projekten. Im SPP werden zeitabhängige Phänomene der
Hamiltonschen sowie der dissipativen und inkokärenten Quantendynamik
untersucht, insbesondere in Atom-, Molekül- oder Spinsystemen, die
mit äußeren Feldern und/oder einer Umgebung wechselwirken.
Von Interesse sind beispielsweise
Anregungsprozesse und Ionisation/Dissoziation von Atomen/Molekülen
in starken Laserfeldern (`harmonic generation', `above threshold
ionization', ...)
Bildung und Zerfall von Resonanzzuständen
Relaxationsprozesse bei Wechselwirkung mit einer (thermischen)
Umgebung
Methodische Weiterentwicklung von theoretischen und numerischen
Ansätzen (Propagation von Wellenpaketen und Dichtematrizen, Pfad-
und Funktionalintegralmethoden,...)
Symmetriebrechung und Zerstörung von Kohärenz
Strategien zur aktiven Kontrolle quantenmechanischer Prozesse
(selektive Stabilisierung von Resonanzen, Unterbindung von Tunneln,
selektive Kontrolle von chemischen Reaktionsprozessen,...)